13:53:31 18.05.2017

Ulf Schabacker geht und bleibt

Wechsel im Trainerstab bei Basketball-Zweitligist DJK Brose Bamberg: Nach dreieinhalb Spielzeiten an der Seitenlinie gibt Ulf Schabacker sein Amt als Cheftrainer beim Vizemeister der 2. Planet Photo Damen-Basketball-Bundesliga Süd zur Saison 2017/2018 ab. Die vor zwei Jahren begonnene erfolgreiche Arbeit mit der Nachwuchs-Bundesliga-Mannschaft, die jüngst den dritten Platz beim Finalturnier um die deutsche Meisterschaft sowie Schabacker die persönliche Auszeichnung zum “Trainer des Jahres“ in der WNBL einbrachte, wird er weiter fortführen.

„Es ist einfach der richtige Zeitpunkt für einen neuen Impuls – für mich persönlich und für das Programm“, begründet der 60-Jährige seine Entscheidung. Wenngleich er als künftiger Headcoach der Regionalliga-Truppe des TSV Tröster Breitengüßbach zu den Herren und ein Stück weit auch zu seinen Wurzeln zurückkehrt, bleibt ein gravierender Einschnitt im weiblichen Bereich aus. Manager Sebastian Gut entwarf einen Plan für die kommende Spielzeit, der Schabacker weiter als Verantwortlichen für die nach der Altersklassenumstellung künftige U18 in der WNBL vorsieht. „Nach den letzten dreieinhalb Jahren, in denen wir zusammen mit engagierten Trainern und Spielerinnen im Mädchen- und Damen-Basketball in Bamberg etwas entwickelt und etabliert haben, kann und will ich mich nicht komplett rausziehen. Trotzdem habe ich mir den Schritt reiflich überlegt und bin zu der Überzeugung gelangt, dass sich eine gewisse Veränderung auch sehr positiv auswirken kann“, so der bisherige Zweitliga-Cheftrainer, der in den Sommermonaten nebst den weiteren Übungsleitern individuell wie auch teamübergreifend mit den Spielerinnen arbeiten und somit für einen fließenden Übergang im Vorlauf zur neuen Runde sorgen wird.

„Wenn Spielerinnen vom Ehrgeiz, der Emotion und der Leidenschaft ihres Trainers beeindruckt sind, sagt das, denke ich, viel über seine Arbeit aus. Auf das, was Ulf Schabacker mit den Bundesliga-Damen bewirkt hat, seit er sie vor dreieinhalb Jahren in einer schwierigen Situation und trotz teilweisen Abratens übernommen hat, kann er sehr stolz sein. Zwei Vizemeisterschaften in der 2. Liga, die Bronzemedaille mit der WNBL und unlängst die Ehrung zum Trainer des Jahres sind tolle, verdiente Erfolge. Entscheidend aus meiner Sicht ist aber immer die Entwicklung des gesamten Pakets. Umso erfreulicher ist es, dass er sich trotz neuer Herausforderung bereit erklärt hat, den Weg weiter mitzugehen und in der neuen Saison mit den WNBL-Mädels wieder anzugreifen“, sieht Gut die ersten Pflöcke in der Planung eingeschlagen. Den Posten des Zweitliga-Headcoaches will er in Kürze besetzt haben. „Noch können wir nichts Offizielles vermelden, aber ich bin guter Dinge, dass wir bald Klarheit haben werden.“