19:26:41 15.04.2018

Panthers nach dem ersten Finalspiel unter Zugzwang

Die GiroLive Panthers Osnabrück haben das erste Finalspiel verloren. Ramona Tews & Co. mussten sich am Ende mit 68:84 (40:41) in Wolfenbüttel geschlagen geben. Das Wolfpack war vor allem von der Dreierlinie gefährlicher und hatte klare Vorteile beim Kampf um die Rebounds.

Der Auftakt vor 500 Zuschauern – davon mehr als 50 lautstarke Fans aus Osnabrück – verlief durchaus vielversprechend. Milica Milosev übernahm direkt Verantwortung und hatte großen Anteil an der 16:7-Führung (4. Minute). Bis zur 7. Minute (21:16) konnten die Gastgeberinnen auf Distanz gehalten werden, in der Schlussphase drehte sich dann aber das Spiel (24:29). 

Von dem Offensivspektakel war nach der Viertelpause erst einmal wenig zu sehen. Es dauerte drei Minuten, ehe die Panthers den ersten Korb des zweiten Viertels erzielten. Bis zur 15. Minute hielt Wolfenbüttel den Vorsprung, Mario Zurkowskis Schützlinge konnten sich die Führung aber noch einmal zurückerobern (36:35; 17.). Mit 40:41 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel hatte der Hauptrundenerste große Probleme zu Punkten zu kommen,. Angeführt von Brianna Rollerson (20 Punkte, 21 Rebounds) zog das Wolfpack bis zur 26. Minute auf 44:53 davon. Zwar gelang den Osnabrückerinnen ein kleiner Lauf zum 48:53 (28.). Doch vor dem Schlussviertel waren es wieder neun Zähler (48:59).
In dieses starteten die Panthers gut, verkürzten in nicht einmal 90 Sekunden auf 54:59. Wolfenbüttel erholte sich jedoch davon und lag ab der 33. Minute (54:64) durchgängig zweistellig in Front. So sehr sich die Gäste auch mühten, das Wolfpack hatte die passenden Antworten. 

Ausschlaggebend waren die Unterschiede bei den Trefferquoten von der Dreierlinie (Panthers 4/18, Wolfenbüttel 8/20) sowie von der Freiwurflinie (16/23 gegenüber 22/26). Beide Teams leisteten sich 15 Ballverluste. Bei den Steals hatte Osnabrück einen kleinen Vorteil (12:7), bei den Assists Wolfenbüttel (15:17). Der größte Unterschied lässt sich bei den Rebounds feststellen: 30:44. Auf beiden Seiten punkteten vier Spielerinnen zweistellig.

Am kommenden Sonntag, 22. April, steht das zweite Spiel der Finalserie an. Beginn ist um 16 Uhr in der OSC-Halle A. Die Panthers müssen gewinnen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Dieses würde am 29. April ebenfalls in Osnabrück stattfinden.

Die Viertel im Überblick:24:29; 16:12; 8:18; 20:25.

Für die Panthers spielten:Tonia Dölle (2 Punkte), Emma Eichmeyer (10/1 Dreier), Miakela Gustafsson (3), Evita Iiskola (3), Melina Knopp (5/1), Milica Milosev (10/2, 7 Rebounds), Jacinda Myers-Sanders (4), Jenny Strozyk (10), Dara Taylor (14, 9 Assists, 6 Steals), Ramona Tews (2). Ohne Einsatz: Emily Enochs, Merve Silik.