15:17:13 19.04.2018

Macht der Heimvorteil den Unterschied aus?

Die GiroLive Panthers Osnabrück können sich am Sonntag (16 Uhr) der Unterstützung von rund 700 Zuschauern sicher sein. Nach der 68:84-Auftaktniederlage in Wolfenbüttel muss das Team von Mario Zurkowski und Stefan Eggers in der OSC-Halle A gewinnen, um so ein drittes und letztes Spiel um den Aufstieg in die 1. DBBL zu erzwingen. Die bisherigen elf Heimspiele – zehn in der regulären Saison und ein Halbfinale gegen Lichterfelde – haben Mikalea Gustafsson & Co. stets als Siegerinnen verlassen. Am 12. November hatten sich die Panthers mit 75:73 nach Verlängerung gegen das Wolfpack durchgesetzt.

Am vergangenen Wochenende in Wolfenbüttel kam Osnabrück zunächst besser ins Spiel und lieferte sich in der ersten Hälfte das erwartete, umkämpfte Duell auf Augenhöhe (40:41). „Danach haben wir es verpasst, die Intensität mitzunehmen“, urteilte Zurkowski. Die Gastgeberinnen erspielten sich erstmals ein Polster, das sie im Laufe des vierten Viertels ausbauten.

Auswärts präsentieren sich die Wölfe trotz all ihrer Stärken und Klasse aber nicht immer so sattelfest – wenngleich sie die Halbfinalserie mit einem überzeugenden 68:43 in Neuss für sich entscheiden konnten (2:1). Zum Auftakt hatte es jedoch eine 71:74-Niederlage bei den Tigers gegeben, in der Hauptrunde war die Bilanz mit fünf Siegen und fünf Niederlagen in fremden Hallen ausgeglichen.

Sollten die Panthers gewinnen, findet auch das dritte Spiel am 29. April in der OSC-Halle A statt. Als Spitzenreiter der Hauptrunde hätten sie Heimrecht gegen den Tabellendritten.