19:51:10 05.11.2017

Keltern zu stark für Bad Aibling

Toll gekämpft – und doch klar verloren! Gegen die Rutronik Stars Keltern gab es am Samstagabend für die FireGirls nichts zu holen. Die Bundesliga-Basketballerinnen aus Bad Aibling mussten sich in der DBBL-Spitzenpartie vor eigenem Publikum mit 56:76 geschlagen geben.
Für Trainer Milos Kandzic ist diese Niederlage allerdings kein Beinbruch. Sah er doch einige positive Ansätze im Spiel seiner Mädels, die in den ersten beiden Vierteln vor allem eins hatten: Wurfpech. „So etwas passiert nunmal im Basketball“, sagte Kandzic auf der anschließenden Pressekonferenz im Multifunktionsraum der Sporthalle Bad Aibling. „Manchmal gegen die Bälle einfach nicht rein.“ Und so verlor sein Team das erste Viertel mit 12:20 und das zweite gar mit 12:30 Punkten.
In der Halbzeit habe er seiner Mannschaft gesagt, dass sie sich einfach darauf besinnen sollten, dass sie hier in der Halle spielen, in der sie täglich trainieren und auch täglich jede Menge Treffer werfen. „Meine Rechnung war, dass, wenn wir gleich zehn Punkte gutmachen, dann noch eine Chance auf einen knappen Sieg haben“, erklärte der Trainer. Tatsächlich legten die FireGirls dann ein fulminantes drittes Viertel hin, das sie mit 21:10 Punkten für sich entscheiden konnten – die Rutronik Stars waren wieder in Reichweite. Allerdings ließen sich die Gäste im letzten Spielabschnitt dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewannen das letzte Viertel mit 16:11.

Milos Kandzic: „Man muss auch sehen, dass Keltern eine absolute Top-Mannschaft ist, die in dieser Woche Europapokal gespielt hat. Die haben jede Menge Erfahrung und große Spielerinnen, mit der sie die Partie unter dem Korb dominiert haben. Wir sind ein eher kleines Team, was die Körpergröße der Spielerinnen anbetrifft, und so haben wir es gegen solche Gegner natürlich umso schwerer.“ Für die Aiblingerinnen gilt es jetzt, das Spiel schnell abzuhaken und an die nächste Begegnung zu denken.
Die findet nach einer zweiwöchigen Pause wieder in Bad Aibling statt. Am 19. November sind die AXSE BasCats USC Heidelberg zu Gast. „Wir wollen auch dieses Spiel wie ein Finale angehen“, sagt Kandzic. „Darauf konzentrieren wir uns jetzt.“ Insgesamt könne man stolz auf die bisherige Leistung in der Liga sein, denn: „Nachdem sich vor der Saison mit Lena Bradaric unsere wichtigste Spielerin verletzt hat, wurden wir von vielen schon als Abstiegskandidat gehandelt. Und jetzt stehen wir auf dem vierten Tabellenplatz.