12:14:45 05.01.2018

Jahreseinstieg mit German Allstar Day und DBBL-Pokal

Kaum ist das alte Jahr verabschiedet, stehen im neuen Jahr im deutschen Damenbasketball bereits die ersten Höhepunkte an.
Am Samstag trägt die 2. Planet-Photo DBBL erstmals in Bamberg den "German Allstar Day" aus. Geografisch getrennt, in der Sache vereint: Nord- und Südstaffel der 2. Planet Photo DBBL rücken durch den German Allstar Day näher zusammen, wenn sich am morgigen Tag um 16:00 Uhr in der Dreifachturnhalle am Georgendamm, Georgendamm 2a, 96047 Bamberg die besten deutschen Spielerinnen im sportlichen Vergleich messen. Nominiert wurden diese per Online-Voting (Starting Five) und durch die Trainer, die mit ihren Vereinsmannschaften vor Weihnachten die Nord- bzw. Südstaffel anführten. Auch wird ein Dreiercontest beim German Allstar Day selbstverständlich nicht fehlen. Weiterhin rundet ein Mädchen-Aktionstag zur weiteren Förderung der Nachwachsarbeit in der Region das Programm ab.
Die Halle öffnet um 14:00 Uhr, der Eintritt beträgt 5  Euro. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.germanallstarday.de/bamberg2018/



Am Sonntag steht dann auch das DBBL-Pokal-Viertelfinale an. Hierbei kommt es am Sonntag zu folgenden Partien:

TSV Wasserburg - Herner TC
Eisvögel USC Freiburg - Rutronik Stars Keltern
BG 74 Veilchen Ladies - BC Pharmaserv Marburg
AVIDES Hurricanes - ChemCats Chemnitz

Immerhin haben gleich zwei Zweitligisten die Chance, das Final Four-Turnier zu erreichen, nämlich die Freiburgerinnen und die Hurricanes aus Rotenburg-Scheeßel. Da gerade im Pokal bekanntlich vieles möglich ist, sollte man zwar auf die Außenseiterrolle der beiden Zweitligisten verweisen, gleichzeitig aber tunlichst vermeiden, diese als chancenlos darzustellen.
Währenddessen hat Pokalverteidiger Wasserburg den Ligakonkurrenten aus Herne vor der Brust. Nach dem Trainerwechsel beim TSV (Co-Trainer Nikolay Gospodinov übernahm, nachdem man sich von Headcoach Georg Eichler getrennt hatte) steht nun vor allem die Mannschaft in der Pflicht. Obwohl eine anstrengende Auswärtsreise gegen einen beinahe übermächtigen Gegner ansteht, besteht nach Einschätzung der Hernerinnen ein Funken Hoffnung, dass man vielleicht doch den Einzug ins Halbfinale realisieren kann. Wenn es in den vergangenen Jahren eine Saison gab, in der Wasserburg angreifbar war, dann ist es diese. Die Mannschaften aus Bad Aibling und Nördlingen haben gezeigt, wie man den Wasserburgerinnen beikommen kann. Die Entlassung von Eichler kurz vor der Weihnachtspause, sowie der dezimierte Kader aufgrund der schweren Verletzungen von Laura Hebecker und jüngst Rebecca Tobin im Pokalachtelfinale gegen Hannover sind natürlich Faktoren, die auch das Spiel am Sonntag beeinflussen können. Hernes Coach Marek Piotrowski beschreibt seine Sicht der Dinge so: "Wasserburg hat schon gewonnen und wir haben noch nicht verloren."