22:43:18 11.07.2017

Feurige Abschiedsgrüße

Jessica Höötmann und Christina Schnorr sagen den Fireballs schweren Herzens „servus"
Es waren schöne Jahre. Es waren erfolgreiche Jahre. Mit ihrer Begeisterung für die FireGirls und die Region Bad Aibling waren Christina Schnorr und Jessica Höötmann zwei ganz wichtige Spielerinnen, die entscheidend zum Erfolg der Damenbundesligamannschaft beigetragen haben. Zwei Jahre lang haben sie für die Basketballerinnen der Kurstadt gekämpft. Mit ihnen gefeiert und gelitten und Freundschaften geschlossen. Nun hat es die beiden ins Ausland verschlagen – doch ohne Abschiedsgruß an das Team und die Fans wollten sie sich nicht verabschieden.
Es ist das berühmte lachende und das weinende Auge. Sowohl Jessica Höötmann als auch Christina Schnorr sind nach der vergangenen Saison aufgebrochen, um neue berufliche Herausforderungen zu erleben. Beide werden sie zumindest das kommende Jahr im Ausland verbringen. Christina Schnorr in England und Jessica Höötmann in Australien. Doch obwohl sie sich auf die neue Zeit freuen – ihre Jahre in Bad Aibling werden sie nie vergessen.
Christina, die während der abgelaufenen Saison ihre Examensprüfung abgelegt hat, war soeben mit einer Freundin zwei Monate lang auf Tour durch Indien und Südostasien. Momentan ist sie wieder in Deutschland und startet dann im August ihr Abenteuer England. „In Großbritannien werde ich als Assistent Teacher arbeiten und gleichzeitig in der britischen Liga Basketball spielen“ erzählt sie. „Ich freue mich sehr auf einen neuen Lebensabschnitt und bin gespannt, welche Erfahrungen ich in einem anderen Land erleben darf.“

Leider bedeutet das für sie auch der Abschied von Bad Aibling. „Ich habe hier zwei sehr schöne Saisons erlebt mit jeweils großartigen Teams. Vor allem die Erstligasaison hat mir gezeigt, dass eine gute Teamchemie und Zusammenspiel andere Defizite kompensieren konnte. Zudem möchte ich mich noch einmal bei unseren großartigen Fans sowie allen ehrenamtlichen Helfern und dem Management bedanken, die uns unglaublich unterstützt haben. Insbesondere die letzten Heimfahrten von Heidelberg und Marburg werde ich nicht so schnell vergessen;)“

Jessica ist schon längst in ihrer neuen vorübergehenden Wahlheimat Perth in Australien gelandet. Sie sagt: „Ich bin jetzt seit Mitte April in Perth und spiele bei den Willetton Tigers. Zusätzlich arbeite ich in einer Anwaltskanzlei und schreibe meine Masterarbeit. In meiner Freizeit versuche ich so viel wie möglich von der Region zu erkunden.“ In Perth, wo Jess schon voll im Spielbetrieb integriert ist, geht die Saison maximal bis zum 1. September. „Im Anschluss daran reise ich noch eineinhalb Monate durch Australien und danach noch weiter durch die Welt bis Weihnachten. Ob ich nach der Weihnachtspause noch mal irgendwo spiele, entscheide ich dann.“ In Australien bleiben will die gebürtige Hamburgerin allerdings nicht. Für sie ist klar: „Mein langfristiges Ziel ist es, einen Job in Hamburg zu finden und dort zu leben.“ Doch egal, wo Jessica Höötmann auch ist: Bad Aibling wird sie immer in ihrem Herzen tragen. „Meine Fireballs-Zeit wird mir immer sehr gut in Erinnerung bleiben!“, sagt sie. „Ich empfand diese Jahre als sehr schön, die ich auf keinen Fall missen wollen würde! Die familiäre Atmosphäre und die vielen lieben Menschen waren einfach klasse! Das hat uns auch dabei geholfen, die zwei Jahre so erfolgreich zu gestalten! Die Heimspiele und die Auswärtsfahrten mit den Fans waren immer was ganz Besonderes! Ich möchte mich auf jeden Fall dafür bei allen bedanken!!“

Auch Christina Schnorr ist mit dem Herzen noch bei ihren ehemaligen Mitspielerinnen. „Den Fireballs wünsche ich viel Erfolg für ihre kommende Saison und ich hoffe, sie können an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen.“