09:35:01 14.02.2018

Eintracht unterliegt Wolfenbüttel

Das Basketball-Zweitliga-Derby der Frauen bot lange Spannung.

Braunschweig. Wie im Hinspiel ging das Nachbarschaftsduell zwischen Eintrachts Zweitliga-Basketballerinnen und Wolfpack Wolfenbüttel auch im Rückspiel an die Lessingstädterinnen, die in der Wolfenbütteler Lindenhalle 60:50 (21:28) siegten.

Den Unterschied machte die Rebound-Hoheit aus. Das Duell um die Abpraller ging mit 52:34 an das Wolfpack. Allein US-Centerspielerin Brianna Rollerson griff sich 18 Mal den Ball nach Fehlwürfen. Diese Unterlegenheit konnten die Blau-Gelben lange Zeit kompensieren. Durch Kampf - Wolfenbüttel wurde zu 17 Ballverlusten gezwungen - und durch eine nach ihrer Verletzung bereits wieder recht starke US-Spielmacherin Ariel Hearn, die 11 der 28 Eintracht-Punkte bis zum Seitenwechsel verbuchte.

Bis zum 32:28 (25. Minute) durften die um den Klassenerhalt kämpfenden Braunschweigerinnen, denen die in den vorigen Spielen so starke Melody Haertle verletzt fehlte, auf eine Überraschung beim Play-off-Anwärter hoffen. Beim 32:33 gerieten sie in Rückstand, konterten und gingen mit 39:37 in das Schlussviertel. Dort ging nicht mehr viel. Über 47:41 und 55:46 (38.) machte der Favorit alles klar. Wolfenbüttels kanadische Flügelspielerin Nakeshia Hyde blieb bis zur Pause blass (5 Punkte). In Hälfte zwei drehte sie auf. 17 Punkte und 16 Rebounds stehen in ihrer persönlichen Statistik.

"Wir haben aggressiv verteidigt, ein gutes Spiel gemacht", lobte Trainerin Juliane Höhne. Darauf könne für die entscheidenden Partien aufgebaut werden.

Eintracht: Hearn 17 (33% Würfe, 9 Rebounds, 5 Anspiele), Brox 10, Laborn 8 (8 Rebounds), Sohn 7 (8 Rebounds), vom Hofe 4, Meinhart 2, Nikolova 2, Clifford.