11:35:50 16.06.2017

Ein Meister für die Katzen

Der Kader von Trainerin Amanda Davidson nimmt immer weiter Form an. Neben Lucile Peroche, Margot Vidal-Genéve, Clarissa Ober, Kendall Noble und Katarina Flasarova können die ChemCats zwei weitere Neuzugänge bekannt geben.
Mit Jacobine Klerx kommt eine äußerst vielseitige Spielerin vom niederländischen Meister nach Chemnitz. Die 22-Jährige sicherte sich in einer Wahnsinns-Playoffs-Serie in Spiel sieben mit ihrem Team Lekdetec.nl die Meisterschaft. Nach einem drei zu eins Rückstand drehte das Team um die 1,75 Meter große Flügelspielerin die Finalserie gegen die Solar Systemen Grasshoppers und kürte sich so zum Meister. Da die Spiele im Livestream übertragen wurden, konnte sich Amanda Davidson gleich ein gutes Bild über die niederländische Nationalspielerin machen, die im vergangenen Jahr auch bei der 3 vs. 3 Weltmeisterschaft spielte:
"Jacobine ist eine weitere, sehr vielseitige Spielerin, die wir unserem Team hinzugefügt haben. Sie hat so viel Herz und spielt mit großartigen Emotionen. Nachdem ich viele Spiele von Jacobine gesehen habe, bin ich so aufgeregt, sie nach Chemnitz zu holen und mit ihr zu arbeiten!".

Neben Jacobine Klerx wechselt auch Abigail Asoro zur neuen Saison ins Lager der Chemnitzerinnen.
Zuletzt lief die 24-jährige Schwedin für Adareva in der 2. spanischen Liga auf. Zuvor überzeugte die 1,83 Meter große Centerspielerin in der englischen Liga bei Northumbria als starke Rebounderin und wurde außerdem als MVP der Play-Offs Finals in der englischen WbbL ausgezeichnet. Vor ihrem Wechsel nach England, wurde Asoro in der NJCAA Liga in den USA ausgebildet, wo sie durchschnittlich 23 Punkten erzielte und 10 Rebounds pro Spiel in den Reihen der Daytona State einsammelte. 18 Punkte und 9 Rebounds waren es danach am Iowa Western Community College.

"Abigail ist eine sehr athletische Spielerin auf der Position vier, die sehr ehrgeizig ist. Mit ihrer Schnelligkeit und Athletik wird sie auf jeden Fall Stärken an beiden Enden des Feldes einbringen", so Trainerin Amanda Davidson über die junge Schwedin.