15:04:51 13.02.2017

Die Kellerkinder blieben punktlos

1. Planet-Photo DBBL:  Am 17. Spieltag der Hauptrunde in der 1. Planet-Photo DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) blieben die letzten fünf Teams allesamt punktlos. Währenddessen gab sich das Führungsduo aus Keltern und Wasserburg keine Blöße.
 
Hier die Ergebnisse des 17. Spieltags:
 
SV Halle Lions - Rutronik Stars Keltern  64:75
BC Pharmaserv Marburg - TH Wohnbau Angels  94:74
TSV Wasserburg - AVIDES Hurricanes  97:66
TV Saarlouis Royals - Herner TC  56:73
TK Hannover - Eisvögel USC Freiburg  81:69
ChemCats Chemnitz - Fireballs Bad Aibling  91:93
 
Der Abstiegskampf nimmt für die ChemCats aus Chemnitz langsam tragische Züge an. Eine Woche nach der Niederlage nach Verlängerung in Freiburg ereilte die Sächsinnen beim Heimspiel gegen Bad Aibling dasselbe Schicksal. Mit großem Einsatz hatten sie sich in die Verlängerung gerettet, wobei die erneut starke Maegan Conwright (insgesamt 36 Punkte) die letzten beiden Freiwürfe eiskalt verwandelte. Mit einem 78:78 ging es in die Overtime, in der die Gäste den längeren Atem bewiesen. Neben Conwright ragte bei den Katzen Merritt Hempe (23 Pkt., 11 Rebounds) heraus, während für Bad Aibling die Französin Cyrielle Recoura (22) und die US-Amerikanerin Alexx Forde (21) die meisten Zähler verbuchten. Für die Fireballs könnte dieser freilich glückliche Auswärtssieg schon vorentscheidend für eine Playoff-Platzierung gewesen sein, während Chemnitz weiter im Abstiegsstrudel steckt, aber eben davon profitiert, dass auch die unmittelbare Konkurrenz nicht punktete.
 
Zu dieser Konkurrenz zählen auch die TH Wohnbau Angels, die sich am Wochenende den Marburger Scharfschützinnen geschlagen geben mussten. Bemerkenswerte 51 ihrer insgesamt 94 Punkte erzielten die Dolphins nämlich via Drei-Punkt-Würfe - etwas, dass es in der Damenbundesliga nur äußerst selten zu vermelden gibt. Da staunte und lobte selbst Gäste-Trainer Patrick Bär: “Glückwunsch an Marburg. 17 von 34 Dreiern, das ist wirklich stark. Wir haben aber ganz weit weg von dem verteidigt, was unser Ziel war. Wir haben Marburg eingeladen, zu wenig Eins-gegen-Eins gespielt. Wenn man nicht das umsetzt, was besprochen war, wird’s eklig – und 94 Punkte sind eklig. Einen Großteil der Spiele gewinnst du mit 74 Punkten. Aber wenn du ein Werfer-Team werfen lässt, treffen die auch.”Katie Yohn erzielte bei diesem Dreierfestival einen persönlichen Punkterekord für Marburg (28) und zum vierten Mal sieben oder mehr Dreier in einem Spiel (drei Mal in einer Spielzeit war bereits Vereinsrekord). Es war die höchste erzielte Punktzahl (94) unter Patrick Unger als Coach (und insgesamt für den BCM in der Bundesliga seit November 2010 beim 97:74 gegen Oberhausen.). Es gab also einiges zu feiern...
 
   2. DBBL:  Heidelberg triumphiert im Spitzenspiel
 
Mit einem starken Auftritt bei den Elangeni Falcons in Bad Homburg zementierten die AXSE BasCats Heidelberg ihre Spitzenposition im Süden. Der Primus gewann mit 83:60 nach einem Sechs-Punkte-Rückstand zur Pause. Die US-Amerikanerin Serena Benavente kam dabei für die Gäste auf 18 Punkte.
Im Norden war das Führungsquartett komplett erfolgreich. Tabellenführer Wolfpack Wolfenbüttel setzte sich mit 72:55 gegen BBZ Opladen durch. Alli Gloyd (19 Pkt.) für die Gastgeberinnen und Nicola Happel (16) für Opladen waren die besten Schützinnen.