16:06:56 04.05.2017

Der TSV Wasserburg verteidigt den Meistertitel

Die 1. Planet-Photo DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) feiert seinen alten und neuen Meister: Der TSV Wasserburg verteidigt seinen Titel und holt die insgesamt elfte Deutsche Meisterschaft im Damenbasketball. Bereits nach drei Spielen ist die Finalserie der Saison 2016/17 beendet. Auch die dritte Partie gegen die Rutronik Stars Keltern entschieden die Wasserburgerinnen für sich, diesmal in der eigenen Badria-Halle mit 96:85 (47:42) nach einem Offensivfeuerwerk beider Teams.

Wasserburg hatte die Vorgabe von Trainer Georg Eichler erreicht, nämlich die Finalserie nach dem Minimum an Spielen zu beenden. "Mein Glückwunsch geht an Management, die Trainer und natürlich an mein Team. Ich bin sehr stolz auf unsere Leistung in diesem tollen Finale einer stark verbesserten Liga. Heute haben wir offensiv überragend gespielt, da kann man es gut verkraften, wenn die Verteidigung mal nicht so gut steht”, resümierte TSV-Chef-Übungsleiter Georg Eichler, der schon während der Partie ziemlich genau wusste, dass er nicht mehr allzu sehr die Stellschrauben würde justieren können: “Da wird einiges zum Selbstläufer, im Negativen wie auch im Positiven.”
Keltern wehrte sich erneut nach Kräften. Aber wie schon in den beiden engen Finalbegegnungen zuvor waren es Nuancen, an denen die Sterne scheiterten. Vielleicht waren es genau diese Nuancen, die Keltern noch in der Hauptrunde zwei Siege über den alten und neuen Meister beschert hatten. Zwar erzielte Keltern die ersten Punkte in der zweiten Hälfte, doch dann setzte sich Wasserburg kontinuierlich und konsequent ab. Beim 58:47 in der 24. Minute war erstmals eine zweistellige Führung erreicht, und diese pendelte sich dann auch in dieser Größenordnung bis zum Ende ein. Beim 85:66 sechs Minuten vor der Schlusssirene war dann spätestens die Entscheidung gefallen. Shey Peddy war mit 23 Punkten erneut beste Schützin im Dress der Gastgeberinnen, gefolgt von Nathalie Fontaine, die auf 20 Zähler kam. Noch mehr Punkte als Peddy sammelte Kelterns Quenice Davis, nämlich deren 28. Marina Markovic kam auf 16 Punkte. Kelterns Coach Christian Hergenröther zeigte sich als fairer Verlierer: “Großer Respekt und mein Glückwunsch an Wasserburg, das verdient Meister geworden ist. Aber Respekt auch an meine Mannschaft, die eine klasse Saison gespielt hat. Wir waren in der Finalserie auf Augenhöhe, es war sehr knapp.”

TSV 1880 Wasserburg