12:30:47 09.04.2018

Das Halbfinale in Liga eins steht

1. DBBL: Der TSV Wasserburg, Rutronik Stars Keltern, der Herner TC und letztlich auch der BC Pharmaserv Marburg haben sich für das Halbfinale im Kampf um den Titel in der 1. Planet-Photo DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) qualifiziert, wobei lediglich die Paarung Bad Aibling gegen Marburg in die Verlängerung, also in ein drittes Spiel ging. Das erste Spiel des Semifinales (Modus wieder "Best of three") wird an dem kommenden Wochenende ausgetragen.

Hier die Ergebnisse der weiteren Viertelfinalpartien:

Fireballs Bad Aibling - BC Pharmaserv Marburg  64:75 und 82:89 (Endstand: 1:2)
ChemCats Chemnitz - Rutronik Stars Keltern  53:73 (Endstand: 0:2)
TK Hannover - TSV Wasserburg  69:74 (Endstand: 0:2)
TH Wohnbau Angels - Herner TC  57:66 (Endstand: 0:2)

Im Halbfinale trifft nun Keltern unter Heimvorteil auf Marburg (zum zweiten Mal in Folge kommt es zu dieser Halbfinalpaarung), während Wasserburg zuerst in eigener Halle die Hernerinnen empfängt.

Die Freude bei den Marburgerinnen, dem Trainer- und Betreuerstab sowie den mitgereisten Fans war verständlicherweise riesengroß, als im Firedome zu Bad Aibling die Schlusssirene des dritten Spiels erklang. Am Ende war es auch eine Nervenschlacht nach bisweilen hochklassigem Sport. "Cool, dass wir als zweites Team nach Keltern in Bad Aibling gewonnen haben. Ich freue mich tierisch, wir sind alle glücklich", erklärte Marburgs Trainer Patrick Unger, der schnell die zum Sieg führenden Pfeiler erkannt hatte: "Wir haben das Tempo hoch gehalten und Druck auf den gegnerischen Aufbau gemacht. Am Ende wurden die Fireballs mit ihrer kleinen Rotation wohl auch müde." Erst eine Minute vor Schluss war mit dem 84:79 die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen, für die Katie Yohn (21 Punkte) und Finja Schaake (20) die besten Schützinnen waren. Auf Seiten der Gastgeberinnen verzeichnete diesbezüglich Lindsay Sherbert (22) den Bestwert.


2. DBBL:  München und Wolfenbüttel triumphieren im Nachsitzen

In den beiden Zweiten Ligen geht es bereits mit den Finalspielen um den Erstligaaufstieg weiter, nachdem sich im Süden Burger Estriche Jahn München und im Norden das Wolfpack Wolfenbüttel "im Nachsitzen", also im dritten Spiel durchgesetzt haben.
Die Münchnerinnen gewannen Spiel drei, das erneut erwartet eng verlief, bei den Elangeni Falcons in Bad Homburg mit 72:64 und treffen nun im Finale auf die Eisvögel aus Freiburg.
Derweil setzten sich im Norden die Wolfenbüttelerinnen bei den TG Neuss Tigers am Ende deutlich mit 68:43 durch. Ohne die gesperrte Jana Heinrich fand Neuss nie wirklich ins Spiel. "Wir können trotzdem erhobenen Hauptes und voller Stolz aus dieser Saison gehen", befand die scheidende TG-Trainerin Jana Pils. Das Wolfpack spielt nun gegen die Osnabrücker GiroLive-Panthers um den Erstligaaufstieg.