15:52:00 12.02.2018

Bender Baskets begeistern gegen Bergische Löwen

GRÜNBERG: Die Erfolgssträhne der Bender Baskets Grünberg in der 2. Damen-Bundesliga (Nord) reißt nicht ab. Im Heimspiel gegen die SG Bergische Löwen gewann das Team von Trainerin Aleksandra Heuser souverän mit 77:67 (42:31). Anders, als noch zu Beginn der Saison, brachten die Gallusstädterinnen sehr viel Energie auf das Parkett.

Bender Baskets Grünberg - SG Bergische Löwen 77:67

Die Grünbergerinnen begannen gut und führten schnell mit 17:14 (7.), doch dann legten die Rheinländerinnen mit einem 6:0-Lauf vor, sodass sie mit einem Vorsprung in das zweite Viertel starteten. Die erste herausragende Phase der Hausherrinnen sahen die Zuschauer dann zwischen der elften und 14. Minute, in der die Bender Baskets ihre Führung auf 30:22 ausbauten. Zur Pause betrug der Vorsprung beim Stand von 42:31 dann schon mehr als zehn Punkte.

Über das Spiel hinweg nutzte die junge Grünberger Mannschaft die Tatsache gut aus, dass die Centerin der Löwen schon früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatte. Zwar wurde der Ball nicht immer einwandfrei bewegt, doch teilweise zeigte Grünberg hervorragende Pässe und erarbeitete sich viele freie Würfe. Das sorgte dann dafür, dass auch sehr viele Würfe genommen wurden - etwa 27 Dreier (Quote: 37%). "Wir hatten vor allem Ende des ersten Viertels einige schnelle Wurfentscheidungen. Sicherlich waren das offene Würfe, und die sollte man auch nehmen, allerdings nicht immer und jederzeit. Das gehört dann zum Lernprozess einer so jungen Mannschaft dazu", sagte Heuser. Ein großes Lob sprach die Übungsleiterin noch an Brettspielerin Paula Kohl aus.

Bensberg gab sich aber zu keinem Zeitpunkt auf. So kam es auch, dass es nach 37 gespielten Minuten plötzlich wieder 69:65 stand, und die Gäste wieder in Schlagdistanz waren. Die Grünbergerinnen ließen sich letztendlich aber nicht beirren und entschieden mit einem 9:2-Lauf die Partie für sich. "Die Mannschaft macht Spaß, die Energie war mehr als in Ordnung und der Funke ist nicht nur innerhalb des Teams übergesprungen, sondern auch auf die Zuschauer", so Heuser.

Quelle: Charlotte Gemmeke (Gießener Anzeiger)